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09.03.2010 | 14:17
MARKETING & KOMMUNIKATION
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Studie: Senioren nutzen das Internet nur wenig

Rund 60 Prozent der über 65-Jährigen nutzen das Internet nicht. Immer mehr Informationen und Dienstleistungen sind jedoch nur noch über Internet erhältlich. Ältere Menschen werden damit zunehmend ausgegrenzt.

Dies geht aus einer repräsentative Studie des Zentrums für Gerontologie an der Universität Zürich hervor, die im Auftrag von Pro Senectute Schweiz durchgeführt wurde. Während von den 65- bis 69-Jährigen immerhin 58 Prozent und von den 70- bis 74-Jährigen 50 Prozent im Web surfen, «wagen» sich von den über 85-Jährigen gerade einmal 8 Prozent ins Internet. Ob Senioren surfen, hängt dabei stark vom sozialen Umfeld ab. Wer Freunde oder Kinder hat, die das Internet nutzen, ist dem Medium gegenüber meist positiver eingestellt und verwendet es auch selbst. Auch der Bildungsgrad und die soziale Schicht erleichtern den Zugang ins Internet.

Die meisten älteren Menschen (rund 88 Prozent) nutzen das Internet hauptsächlich, um E-Mails zu schreiben. Zudem brauchten sie das Web beispielsweise, um Fahrpläne abzurufen oder Informationen zu spezifischen Sachthemen zu erhalten. Gemäss Studienleiter Rudolf Schelling würden ältere Menschen das Internet stärker nutzen, wenn es altersgerechter wäre. Die meisten derjenigen, die nie online sind, halten nämlich das Web für zu kompliziert (71 Prozent). Auch erachten viele von ihnen den Aufwand, den Umgang mit dem Netz zu erlernen, als zu gross (60 Prozent). Grosse Bedenken bestehen zudem in Bezug auf die Datensicherheit.


Niederschwellige Lösungen gefragt

Um den «Offlinern» den Einstieg in die virtuelle Welt zu erleichtern, brauche es individuell angepasste Lösungen, heisst es in der Studie. Die Autoren schlagen deshalb unter anderem vor, niederschwellige Schulung- und Unterstützungsangebote zu fördern. Menschen ohne Anschluss würden bereits heute in verschiedenen Bereichen benachteiligt, zum Beispiel beim Bestellen von Tickets. Es sei deshalb unerlässlich, dass diese herkömmlichen Kanäle zu Informationen und Dienstleistungen weiterhin bestehen blieben.





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Irene Strebel

Ja, so was ! Dann haben Sie aber noch nie etwas von den vielen in der Schweiz aktiven Computerias gehört.

Mit freundlichen Grüssen
Irene Strebel

09.03.2010

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