Ölpest: Öffentliches Interesse schwindet
In den Statistiken von Internetsuchbegriffen und Online-Trends auf Seiten wie Twitter zeigt sich dies sehr deutlich. Die Ölkatastrophe wird nunmehr viel weniger häufig genannt, als noch vor einem Monat, wie es auf Pressetext.de heisst. Um den 15. Juni hätten die Tweets auf Twitter ihren Höhepunkt erreicht. So drehten sich 17 Prozent aller Postings um das Thema. In der Zwischenzeit ist die Häufigkeit auf zwischen 0.2 und 0.5 Prozent gefallen.
Wie der Medienwissenschaftler Kai-Uwe Weidlich, Geschäftsführer Medien Institut in Ludwigshafen, gegenüber Pressetext sagt, wird das öffentliche Interesse in erheblichem Maße durch die Nachrichtenlage bestimmt. Das heißt, die Öffentlichkeit interessiert sich für das, was sie betrifft und das, was die Medien ihr anbieten. Da die Ölpest nur einen relativ kleinen Teil der Menschen betreffe, ebbe die Berichterstattung deutlich ab. Und sobald eine neue Katastrophe eintrete, gerate die vorhergehende meist schnell in Vergessenheit, so Weidlich.
www.pressetext.de
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